aus Alltag und Umwelt
Wir
verwenden sie fast täglich. In Taschenlampen, Walkmans, Handys, in
Akkuschraubern, Funkkopfhörern, Laptops, uva.
Die
Rede ist von Batterien und Akkus.
Man
unterscheidet genaugesehen Primärzellen (nicht wiederaufladbar), Akkus
(wiederaufladbar) und wiederaufladbare Primärzellen (RAM-Zellen).
Batterien
und Akkus enthalten meistens umweltschädigende Stoffe, die achtlos
weggeworfen große Probleme bereiten. Dazu zählen vor allem Qucksilber
(Hg), Cadmium (Cd), Nickel (Ni) und Blei (Pb). Diese Stoffe können
gesundheitsschädigend auf den Menschen wirken oder sich in unserer
Nahrungskette anreichern. Auch die Stoffe aus Alkalimangan-Batterien, Lithium-Metallhydrid-Akkus
sowie die Elektrolyten sind ätzende, wasser- oder umweltgefährdende
Stoffe.
Was
für welche Anwendung?
Für
Geräte, die sehr häufig benutzt werden, sollte man wiederaufladbare
Akkus verwenden (Walkman).
Für
selten genutzte Geräte sollten Primärzellen oder noch besser
die wiederaufladbaren bzw. wiederauffrischbaren Primärzellen verwendet
werden (Taschenlampen).
Erkennung
schadstoffhaltiger Batterien
Alle
Batterien, die Hg, Pb oder Cd enthalten, müssen laut der europäischen
Batterierichtlinie mit einer durch- gestrichenen Mülltonne gekennzeichnet
sein unter der das chem. Zeichen des Schwermetalls (Pb, Hg, Cd) abgebildet
ist. All diese Batterien sind nicht für den Hausmüll bestimmt.
Übrigens,
die Angabe "0% Quecksilber" auf den Batterien ist mathematisch gesehen
nicht ganz korrekt. Sie sagt nur aus, dass die Batterie die für Europa
vorgeschriebenen Grenzwert von weniger als 0,025 Gewichtsprozent Hg für
Alkalimangen-Batterien einhält.
Wiederaufladbare
Alkali-Mangan-Zellen (RAM-Zellen, "Rechargeable Alkali-Mangan-Zellen")
Durch
geänderten chem. Aufbau mit speziellem Ladegerät wiederaufladbar
(höchstens 200mal) gemachte Primärzelle. Sie bringen eine Spannung
von 1,5 Volt, entgegen den Ni-Cd-Akkus (1,2V).
Sie
müssen aber möglichst oft mit dem speziellen Ladegerät geladen
werden, da häufiges Entladen zur Ver- minderung der Lebensdauer führt.
Sie
enthalten keine giftigen Schwermetalle und entladen sich bei der Lagerung
nur sehr wenig.
Richtige
Verwendung von Akkumulatoren
Nickel-Cadmium-Akkus
enthalten bis zu 20 Gewichtsprozent des giftigen Cadmiums.
Die
Anzahl der Neuladungen von 500 bis 1000 Wiederholungen ist nur durch fehlerfreie
Verwendung möglich.
Die
Accus entladen sich bei der Lagerung weitaus schneller als die wiederladbaren
Primärzellen.
Ni-Cd-Akkus
unterliegen dem sogenannten "Memory Effekt". D.h.: Werden die Akkus vor
dem richtigen Entlade- zustand neu geladen, "merken" sie sich diese Untergrenze
und sind dann nie wieder tiefer zu entladen. Das heisst, dass sie früher
leer sind. Auch werden diese Akkus durch das Tiefentladen für immer
zerstört.
Der
Memory-Effekt und die Tiefentladung können nur durch elektronisch
gesteuerte Ladegeräte vermieden werden. Durch solche Geräte können
sogar manche defekten Akkus wieder aufgefrischt werden.
Diese Informationen stehen in der Broschüre "Umweltbewußt Leben", herrausgegeben vom Umweltbundesamt und ist kostenlos.
10 goldene Regeln des Deutschen Skiverbandes für Skisportler!
Ja,
jetzt ist wieder Hauptsaison in den Skigebieten. Tausende Sporthungrige
pilgern wieder in die Alpen, um ihrem Drang nach Sport und Freiheit gerecht
zu werden. Durch die exzessive Nutzung des empfindlichen Lebensraums "Alpen"
wird sehr viel Natur zerstört. Um der Zerstörung des Ökosystems
Alpen ein wenig entgegen zu wirken sollte man sich an einige Regeln halten:
1.
Halten Sie sich an markierte Loipen, Pisten oder bezeichnete Routen.
2.
Weichen Sie im Wald nicht von präparierten Spuren ab und unterlassen
Sie das Tiefschneefahren im Wald.
Sie stören Tiere und schädigen mit den Skikanten den Aufwuchs
von jungen Bäumen.
3.
Fahren Sie nur bei geschlossener Schneedecke von min. 30 cm.
4.
Unterlassen Sie Variantenfahren in Gebieten, die nicht eigens dafür
freigegeben sind.
5.
Beachten Sie Hinweistafeln und meiden Sie geschützte Gebiete.
6.
Lassen Sie beim Skisport Ihren Hund zu Hause.
7.
Vermeiden Sie Lärm.
8.
Unterlassen Sie Skilaufen bei Dämmerung und Nacht.
9.
Nehmen Sie allen Abfall wieder mit nach Hause.
10.
Fahren Sie nach Möglichkeit zum Skisport mit öffentlichen Verkehrsmitteln.
Was
ist damit wohl gemeint?
Wenn
man vom All auf die Erde blickt, kann man nicht verstehen, dass unser Trinkwasser
knapp werden könnte.
Tatsächlich
ist es aber so, dass nur 2,6 Prozent des Wassers auf der Erde Süßwasser
sind.
Elektroautos sind nicht automatisch umweltfreundlicher
Tja,
das ist wohl immernoch so. Grund dafür ist die Tatsache, dass der
Strom aus der Steckdose in Deutschland zu ca. 60% aus fossilen Energieträgern
wie Kohle, Öl und Erdgas erzeugt wird. Den großen "Auspuff"
dieser Kraftwerke muss man natürlich auch jedem einzelnen E-Auto zuordnen.
In Ländern, die ihren Strom überwiegend aus Atomkraftwerken holen
fällt die Bilanz besser aus. Macht man sich aber die Gefahren der
Kernenergie bewusst ist das auch nicht das "Ei des Columbus".Das Elektroauto
hat nur Vorteile bei Kurzstreckenfahrten, weil der Katalysator im kalten
Zustand nicht so toll funktioniert. Eine sinnvolle Alternative bilden hier
sogenannte Hybrid-Motoren, die innerhalb der Stadt mit E-Antrieb fahren
und ausserhalb der Stadt auf konventionellen Dieselantrie umschalten. Dabei
lädt der Motor auch gleich wieder die Batterien auf, was die Reichweite
enorm erhöht.
-uvm.
Könnt ihr euch vorstellen, wieviel wertvolles Trinkwasser jeder Bundesbürger pro Tag verbraucht?
Laut
Statistik rund 150 l. Tja, das ist enorm! Es wäre ja noch passend,
wenn man/frau diese 150 l Trinkwasser auch trinken würde. Aber dem
ist nicht so. 32% werden für die Klospülung verwendet, 30% für
Baden und Duschen, 12% für Wäschewaschen, 6% für das Geschirrspülen,
ebenso für die Körperpflege, 4% für den Garten, und 6% für Sonstiges. Fakt
ist, dass wir einen Großteil unseres Trinkwassers nur sinnlos verschmutzen.
Enorme Wassermengen würden sich einsparen lassen, wenn wir Regenwasser
für die Toilette und das Wäschewaschen verwenden würden.
Dafür gibt es bereits seit längerer Zeit Regenwasser- nutzungsanlagen
auf dem Markt. Immer wieder wird gesagt, dass es dadurch zur bakteriologischen
Verschmutzung kommen würde. Aber meine Meinung ist, dass wir ja sowieso
Waschmittel zum Reinigen verwenden und ausserdem durch den enorm geringen
Anteil an Kalk im Regenwasser gleichzeitig sehr viele Waschmittel eingespart
werden kann. Darum eignet es sich auch hervorragend zum Blumengießen.
Die
Regenwassernutzungsanlage muss natürlich mit einem guten Schmutzfilter
ausgestattet sein und regelmäßig gereinigt werden. Leider können
solche Anlagen nur in Neubauten kostengünstig eingebaut werden, da
eine extra Verrohrung notwendig ist. Das Regenwasser darf nämlich
auf gar keinen Fall in die Trinkwasserleitung gelangen. Die Regenwasserrohre
müssen auch extra gekennzeichnet sein.
Der Essigreiniger ist nicht immer das beste Reinigungsmittel!
In einigen Fällen sollte Essigreiniger nämlich nicht angewandt werden:
Zum Entkalken von Dampfbügeleisen, Kaffeemaschinen usw. sollte kein
Essig verwendet werde, da beim
Erhitzen
ätzende Dämpfe entstehen können. Als Alternative
bietet sich Zitronensäure an.
Kupferteile sollten nicht mit Essig gereinigt werden, da sich an ihnen
dadurch Grünspan bilden kann.
Dieser ist giftig.
Essig sollte auch nicht zusammen mit Schmierseife verwendet werden, da
diese Kombination einen
schmierigen Belag ergibt, der nur schwer zu entfernen ist.
Die
körperlichen Reaktionen auf Geräusche unter 85 dB(A) liegen bei
vorübergehender Einwirkung im Bereich der menschlichen Anpassungsfähigkeit.
Als gesundheitlich beeinträchtigend sieht die Lärmwirkungsforschung
heute Dauerbelastungen ab 60 - 65 dB(A) an. Bei Pegeln ab 40 bis 45 dB(A)
ist der Schlaf bereits beeinträchtigt. Bei Werten unter 60 dB(A) wird
von Belästigungen und erheblichen Belästigungen gesprochen.
Hier
leiden das psychische Wohlbefinden und das soziale Verhalten sowie die
Schlafqualität.
Die
Erholsamkeit des Schlafes wird bereits ab 25 bis 39 dB(A) als gestört
empfunden.
Wirkungen
von Lärm:
Gehinstromaktivitäten (Änderungen im EKG), Pupillengröße,
Atmung, Verschlechterung der Schlafqualität,
Beeinflussung von Stoffwechsel und Hormonhaushalt, Muskelanspannung und
Änderung des Hautwider-
standes.
Quelle: LfU-Homepage
Viel mehr Interessantes zu diesem Thema
findet Ihr hier.
Was ist eigentlich das Dezibel (dB)
Das
menschliche Gehör kann einen Schalldruck von 2 x 10-5Pa
(Hörschwelle in Pascal) bis 20 Pa (Schmerzschwelle) wahrnehmen. Das
ist ein enorm großer Bereich. Da man bei Berechnungen usw. mit sehr
großen Zahlen hantieren müsste, wurde eine logarithmische Größe,
das Dezibel, eingeführt (nach dem Vater des Telefons: Graham Bell
1847 - 1922).
Das
Dezibel basiert auf dem Verhältnis einer gemessenen Größe
zu einem vereinbarten Bezugspegel.
Die
Dezibelskala nimmt die Hörschwelle als Ausgangspunkt mit 0 dB und
die Schmerzschwelle mit 120 dB als Endpunkt. Als Beispiel: Jedesmal, wenn
der Schalldruck in Pa mit 10 multipliziert wird, werden 20 dB zum dB-Pegel
addiert. Wenn also 2000 µPa 40 Pa entsprechen, dann sind 20000 µPa
60 dB.