News, Tipps und Tricks
aus Alltag und Umwelt
 Aktualisiert am 27. Oktober 2000
WebgegenRechts
Batterien und Co.
10 goldene Regeln des DSV für den Skisportler
Elektroautos sind nicht automatisch umweltfreundlicher
Was ist eigentlich das Dezibel (dB)?
Könnt ihr euch vorstellen, wieviel wertvolles Trinkwasser jeder Bundesbürger pro Tag verbraucht?
Essigreiniger ist nicht immer das richtige Reinigungsmittel!
Lärm macht krank!
Soviel Wasser ist so wenig für uns!

Home









Batterien und Co

Wir verwenden sie fast täglich. In Taschenlampen, Walkmans, Handys, in Akkuschraubern, Funkkopfhörern, Laptops, uva.
Die Rede ist von Batterien und Akkus.
Man unterscheidet genaugesehen Primärzellen (nicht wiederaufladbar), Akkus (wiederaufladbar) und wiederaufladbare Primärzellen (RAM-Zellen).
Batterien und Akkus enthalten meistens umweltschädigende Stoffe, die achtlos weggeworfen große Probleme bereiten. Dazu zählen vor allem Qucksilber (Hg), Cadmium (Cd), Nickel (Ni) und Blei (Pb). Diese Stoffe können gesundheitsschädigend auf den Menschen wirken oder sich in unserer Nahrungskette anreichern. Auch die Stoffe aus Alkalimangan-Batterien, Lithium-Metallhydrid-Akkus sowie die Elektrolyten sind ätzende, wasser- oder umweltgefährdende Stoffe.
Was für welche Anwendung?
Für Geräte, die sehr häufig benutzt werden, sollte man wiederaufladbare Akkus verwenden (Walkman).
Für selten genutzte Geräte sollten Primärzellen oder noch besser die wiederaufladbaren bzw. wiederauffrischbaren Primärzellen verwendet werden (Taschenlampen).
Erkennung schadstoffhaltiger Batterien
Alle Batterien, die Hg, Pb oder Cd enthalten, müssen laut der europäischen Batterierichtlinie mit einer durch- gestrichenen Mülltonne gekennzeichnet sein unter der das chem. Zeichen des Schwermetalls (Pb, Hg, Cd) abgebildet ist. All diese Batterien sind nicht für den Hausmüll bestimmt.
Übrigens, die Angabe "0% Quecksilber" auf den Batterien ist mathematisch gesehen nicht ganz korrekt. Sie sagt nur aus, dass die Batterie die für Europa vorgeschriebenen Grenzwert von weniger als 0,025 Gewichtsprozent Hg für Alkalimangen-Batterien einhält.
Wiederaufladbare Alkali-Mangan-Zellen (RAM-Zellen, "Rechargeable Alkali-Mangan-Zellen")
Durch geänderten chem. Aufbau mit speziellem Ladegerät wiederaufladbar (höchstens 200mal) gemachte Primärzelle. Sie bringen eine Spannung von 1,5 Volt, entgegen den Ni-Cd-Akkus (1,2V).
Sie müssen aber möglichst oft mit dem speziellen Ladegerät geladen werden, da häufiges Entladen zur Ver- minderung der Lebensdauer führt.
Sie enthalten keine giftigen Schwermetalle und entladen sich bei der Lagerung nur sehr wenig.
Richtige Verwendung von Akkumulatoren
Nickel-Cadmium-Akkus enthalten bis zu 20 Gewichtsprozent des giftigen Cadmiums.
Die Anzahl der Neuladungen von 500 bis 1000 Wiederholungen ist nur durch fehlerfreie Verwendung möglich.
Die Accus entladen sich bei der Lagerung weitaus schneller als die wiederladbaren Primärzellen.
Ni-Cd-Akkus unterliegen dem sogenannten "Memory Effekt". D.h.: Werden die Akkus vor dem richtigen Entlade- zustand neu geladen, "merken" sie sich diese Untergrenze und sind dann nie wieder tiefer zu entladen. Das heisst, dass sie früher leer sind. Auch werden diese Akkus durch das Tiefentladen für immer zerstört.
Der Memory-Effekt und die Tiefentladung können nur durch elektronisch gesteuerte Ladegeräte vermieden werden. Durch solche Geräte können sogar manche defekten Akkus wieder aufgefrischt werden.

ACHTUNG!!!
Ladegeräte nur für die vorgesehenen Akkus oder wiederauffrischbare Primärbatterien verwenden, sonst führt dies evtl. zur Explosion der Batterien.
Weitere Entwicklungen
Nickel-(Metall-)Hybrid-Akkus (Ni-MH-Akku) sind etwas umweltschonender als die Ni-Cd-Akkus. Aber auch hier ist das Schwermetall Nickel enthalten.

Diese Informationen stehen in der Broschüre "Umweltbewußt Leben", herrausgegeben vom Umweltbundesamt und ist kostenlos.

Home


10 goldene Regeln des Deutschen Skiverbandes für Skisportler!

Ja, jetzt ist wieder Hauptsaison in den Skigebieten. Tausende Sporthungrige pilgern wieder in die Alpen, um ihrem Drang nach Sport und Freiheit gerecht zu werden. Durch die exzessive Nutzung des empfindlichen Lebensraums "Alpen" wird sehr viel Natur zerstört. Um der Zerstörung des Ökosystems Alpen ein wenig entgegen zu wirken sollte man sich an einige Regeln halten:
1. Halten Sie sich an markierte Loipen, Pisten oder bezeichnete Routen.
2. Weichen Sie im Wald nicht von präparierten Spuren ab und unterlassen Sie das Tiefschneefahren im Wald.        Sie stören Tiere und schädigen mit den Skikanten den Aufwuchs von jungen Bäumen.
3. Fahren Sie nur bei geschlossener Schneedecke von min. 30 cm.
4. Unterlassen Sie Variantenfahren in Gebieten, die nicht eigens dafür freigegeben sind.
5. Beachten Sie Hinweistafeln und meiden Sie geschützte Gebiete.
6. Lassen Sie beim Skisport Ihren Hund zu Hause.
7. Vermeiden Sie Lärm.
8. Unterlassen Sie Skilaufen bei Dämmerung und Nacht.
9. Nehmen Sie allen Abfall wieder mit nach Hause.
10. Fahren Sie nach Möglichkeit zum Skisport mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

Home


Soviel Wasser ist so wenig für uns!

Was ist damit wohl gemeint?
Wenn man vom All auf die Erde blickt, kann man nicht verstehen, dass unser Trinkwasser knapp werden könnte.
Tatsächlich ist es aber so, dass nur 2,6 Prozent des Wassers auf der Erde Süßwasser sind.

Nur 0,3 Prozent sind Trinkwasser!
Nicht gerade genug, um es gedankenlos zu verschmutzen.

Home


Elektroautos sind nicht automatisch umweltfreundlicher

Tja, das ist wohl immernoch so. Grund dafür ist die Tatsache, dass der Strom aus der Steckdose in Deutschland  zu ca. 60% aus fossilen Energieträgern wie Kohle, Öl und Erdgas erzeugt  wird. Den großen "Auspuff" dieser Kraftwerke muss man natürlich auch jedem einzelnen E-Auto zuordnen. In Ländern, die ihren Strom überwiegend aus Atomkraftwerken holen fällt die Bilanz besser aus. Macht man sich aber die Gefahren der Kernenergie bewusst ist das auch nicht das "Ei des Columbus".Das Elektroauto hat nur Vorteile bei Kurzstreckenfahrten, weil der Katalysator im kalten Zustand nicht so toll funktioniert. Eine sinnvolle Alternative bilden hier sogenannte Hybrid-Motoren, die innerhalb der Stadt mit E-Antrieb fahren und ausserhalb der Stadt auf konventionellen Dieselantrie umschalten. Dabei lädt der Motor auch gleich wieder die Batterien auf, was die Reichweite enorm erhöht.
-uvm.

Home








Könnt ihr euch vorstellen, wieviel wertvolles Trinkwasser jeder Bundesbürger pro Tag verbraucht?

Laut Statistik rund 150 l. Tja, das ist enorm! Es wäre ja noch passend, wenn man/frau diese 150 l Trinkwasser auch trinken würde. Aber dem ist nicht so. 32% werden für die Klospülung verwendet, 30% für Baden und Duschen, 12% für Wäschewaschen, 6% für das Geschirrspülen, ebenso für die Körperpflege, 4% für den Garten, 2% für Kochen und Trinken und 6% für Sonstiges. Fakt ist, dass wir einen Großteil unseres Trinkwassers nur sinnlos verschmutzen. Enorme Wassermengen würden sich einsparen lassen, wenn wir Regenwasser für die Toilette und das Wäschewaschen verwenden würden. Dafür gibt es bereits seit längerer Zeit Regenwasser- nutzungsanlagen auf dem Markt. Immer wieder wird gesagt, dass es dadurch zur bakteriologischen Verschmutzung kommen würde. Aber meine Meinung ist, dass wir ja sowieso Waschmittel zum Reinigen verwenden und ausserdem durch den enorm geringen Anteil an Kalk im Regenwasser gleichzeitig sehr viele Waschmittel eingespart werden kann. Darum eignet es sich auch hervorragend zum Blumengießen.
Die Regenwassernutzungsanlage muss natürlich mit einem guten Schmutzfilter ausgestattet sein und regelmäßig gereinigt werden. Leider können solche Anlagen nur in Neubauten kostengünstig eingebaut werden, da eine extra Verrohrung notwendig ist. Das Regenwasser darf nämlich auf gar keinen Fall in die Trinkwasserleitung gelangen. Die Regenwasserrohre müssen auch extra gekennzeichnet sein.

Home


Der Essigreiniger ist nicht immer das beste Reinigungsmittel!

In einigen Fällen sollte Essigreiniger nämlich nicht angewandt werden:

      Zum Entkalken von Dampfbügeleisen, Kaffeemaschinen usw. sollte kein Essig verwendet werde, da beim
       Erhitzen ätzende Dämpfe entstehen können. Als Alternative bietet sich Zitronensäure an.

      Kupferteile sollten nicht mit Essig gereinigt werden, da sich an ihnen dadurch Grünspan bilden kann.
   Dieser ist giftig.

      Essig sollte auch nicht zusammen mit Schmierseife verwendet werden, da diese Kombination einen
      schmierigen Belag ergibt, der nur schwer zu entfernen ist.

Home

Lärm macht krank!

Die körperlichen Reaktionen auf Geräusche unter 85 dB(A) liegen bei vorübergehender Einwirkung im Bereich der menschlichen Anpassungsfähigkeit. Als gesundheitlich beeinträchtigend sieht die Lärmwirkungsforschung heute Dauerbelastungen ab 60 - 65 dB(A) an. Bei Pegeln ab 40 bis 45 dB(A) ist der Schlaf bereits beeinträchtigt. Bei Werten unter 60 dB(A) wird von Belästigungen und erheblichen Belästigungen gesprochen.
Hier leiden das psychische Wohlbefinden und das soziale Verhalten sowie die Schlafqualität.
Die Erholsamkeit des Schlafes wird bereits ab 25 bis 39 dB(A) als gestört empfunden.

Wirkungen von Lärm:
        Gehinstromaktivitäten (Änderungen im EKG), Pupillengröße, Atmung, Verschlechterung der Schlafqualität,
        Beeinflussung von Stoffwechsel und Hormonhaushalt, Muskelanspannung und Änderung des Hautwider-
        standes.
                         Quelle: LfU-Homepage
                               Viel mehr Interessantes zu diesem Thema findet Ihr hier.

Home

Was ist eigentlich das Dezibel (dB)

Das menschliche Gehör kann einen Schalldruck von 2 x 10-5Pa (Hörschwelle in Pascal) bis 20 Pa (Schmerzschwelle) wahrnehmen. Das ist ein enorm großer Bereich. Da man bei Berechnungen usw. mit sehr großen Zahlen hantieren müsste, wurde eine logarithmische Größe, das Dezibel, eingeführt (nach dem Vater des Telefons: Graham Bell 1847 - 1922).
Das Dezibel basiert auf dem Verhältnis einer gemessenen Größe zu einem vereinbarten Bezugspegel.
Die Dezibelskala nimmt die Hörschwelle als Ausgangspunkt mit 0 dB und die Schmerzschwelle mit 120 dB als Endpunkt. Als Beispiel: Jedesmal, wenn der Schalldruck in Pa mit 10 multipliziert wird, werden 20 dB zum dB-Pegel addiert. Wenn also 2000 µPa 40 Pa entsprechen, dann sind 20000 µPa 60 dB.


Home