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 Laufenten-Zucht

Aus der Literatur weiß ich, daß eine Naturbrut bei Laufenten ziemlich aussichtslos ist, da sie einfach nicht auf ihren Eiern sitzenbleiben. Meine erste Ente Walli hat jedoch vergangenes Jahr, noch bei den Vorbesitzern, selbst mit Erfolg gebrütet. Heuer hat sie 65 Eier gelegt und mehrmals ein schönes Nest gebaut.

Aber ich hatte Pech: die Ente wollte nicht mit dem Brüten beginnen - hmm, vielleicht zu sehr abgelenkt durch den schönen großen Garten? Ich habe mir deshalb eine Brutmaschine gekauft und am 22.06.99 die 13 zuletzt gelegten Eier eingelegt. Da die Eier teilweise schon 5 Wochen alt waren und ich den Fehler gemacht habe, sie mit Wasser ausgiebig abzuwaschen, was die natürliche Schutzschicht entfernt hat, rechnete ich mit keinem großen Erfolg. Doch drei der 13 Eier ließen sich ausbrüten, von den später noch eingelegten 5 Eiern nochmals zwei.

Die Brut dauert etwa 30 Tage. Ab dem 3. Tag müssen die Eier zweimal täglich gewendet, nach einer Woche zusätzlich täglich einmal für 20 Minuten gekühlt werden. Außerdem muß eine gleichmäßig hohe Luftfeuchtigkeit eingehalten werden.

Unter “Nachwuchs” findet Ihr meine Zuchterfahrungen im Tagebuchstil.

Brutmaschine

Thermalplastik-Brutmaschine Modell 400 (BayWa, DM 210,-), für bis zu 35 Enteneier, Styroporgehäuse mit 2 Sichtfenstern und Belüftungsöffnungen, Brutthermometer, thermostatgesteuerter Heizdraht, ca. 14 Watt Energieaufnahme, Wendeeinsatz (Gestell mit Rollen) mit Schnur von außen bedienbar, Maschengitterrost, Kunststoffeinsatz mit Wasserrinnen