|
Der Spruch, die Ente ist das Schwein des kleinen Mannes, deutet darauf hin, daß Enten so ziemlich alles fressen. Neben Schnecken fressen sie vor allem Getreide in Form von gequollenem oder auch ungequollenem Weichweizen, Weizen-Maisschrot, geschroteten Hafer oder Gerste. Als Ergänzung können eingeweichte Semmeln, Kartoffelschalen, Raps, Radieschen, Obstschalen und frische Küchenabfälle verfüttert werden. Achtung: nichts Schimmliges füttern! Laufenten sind sehr launische Tiere und entwickeln bei verschiedenen Besitzern die unterschiedlichsten Vorlieben. Meine Enten decken ihren Hauptbedarf mit Weichweizen (Kilopreis bei der BayWa etwa 35 Cent bei Abnahme von 20 Kilo), pro Ente zwischen 75 und 150 Gramm am Tag. Ich habe auch verschiedene Salatsorten angeboten. Als einzigen fressen sie Eisbergsalat, im Winter zu zweit sogar einen ganzen Kopf. Enten brauchen zur Verdauung immer etwas Sand und Steinchen im Magen und nehmen dies normalerweise im Garten mit auf. Ganz wichtig ist, den Enten immer frisches Trinkwasser zu geben, nicht wärmer als 25 Grad, etwa 0,5 Liter pro Tag und Ente. Da meine Enten einen ganzen Gartenteich zur Verfügung haben, ist das allerdings kein Thema für mich. Die vier Küken, die ich aufgezogen habe, konnten sich am Anfang mit Weichweizen nicht so anfreunden. Sie wollten lieber Kartoffeln, Nudeln und Fertigfutter von der BayWa (Entenkorn, wird auch an Gänse verfüttert). Ab dem 3. Monat sind sie jetzt zur Hälfte auf den Weichweizen umgestiegen. |
|